[Firstgate] Die sind schweineteuer - und das hat überhaupt nix mit dem Grundpreis zu tun. Doch wenn jemand an eine Organisation spendet, dann möchte er auch, dass sein sauer verdientes Geld wirklich da ankommt wo er es hin haben möchte und nicht zu einem Drittel für den Transport des Geldes von irgend einer ihm nicht bekannten 'und sicher bis zum Stehkragen korrupten Firma oder deren Hausbank' verwendet wird.
Ob es teurer ist, ist eigentlich nur ein Rechenbeispiel und die Frage, in welcher Spendenumsatzliga Wikipedia spielt. Als Massenphänomen ist m.E. Wikipedia durchaus Spiegel-Liga fähig und muß sich nicht mit jedem Tante-Emma-Metzger von der Straßenecke gleichstellen. Die Spiegel und Heise-Leute haben sicherlich auch einen spitzen Bleistift. Ein anderer Kostenfaktor dürfte die programmiertechnische Realisierung sein, der ist bei Firstgate auch ziemlich klein; die Umsetzung wäre in einer Viertelstunde realisiert. Ob sie bei Paypal einfacher ist, weiß ich nicht. Thomas7
Dein Mailer zerhaut übrigens die Threads. Bitte nutze doch dort die Möglichkeit der Antwort an die Liste statt des direkten Reply. Danke.
[Firstgate] Die sind schweineteuer - und das hat überhaupt nix mit dem Grundpreis zu tun. Doch wenn jemand an eine Organisation spendet, dann möchte er auch, dass sein sauer verdientes Geld wirklich da ankommt wo er es hin haben möchte und nicht zu einem Drittel für den Transport des Geldes von irgend einer ihm nicht
Ob es teurer ist, ist eigentlich nur ein Rechenbeispiel und die Frage, in welcher Spendenumsatzliga Wikipedia spielt. Als
Stimmt. Bei Leuten wie Spiegel und Heise gehen monatlich mehrere 10.000 Euro durch das System - vielleicht auch eine Größenordnung mehr.
Massenphänomen ist m.E. Wikipedia durchaus Spiegel-Liga fähig und muß sich nicht mit jedem Tante-Emma-Metzger von der Straßenecke gleichstellen. Die Spiegel und Heise-Leute haben sicherlich auch einen spitzen Bleistift. Ein anderer Kostenfaktor dürfte die
Die Leute von Spiegel und Heise haben nicht nur spitze Bleistifte sondern auch eine Abteilung, die sich nur um solche Sachen kümmern kann. Bedeutet, dass die sich im Zweifel mit denen zusammengesetzt haben (wahrscheinlich nachdem ein Angebot dieses Zahlsystem betreffend kam) und schlicht meinten, dass man das gerne nehmen würde wenn die Konditionenen so sind, dass man auch bei einem Lastschriftverfahren nicht günstiger kommt - also maximal 3 bis 5 Cent pro Vorgang ... anderenfalls würde man es einfach nicht machen und die Nutzermassen, die sich extra wegen dieser Großkunden einen Account zulegen, fallen weg.
Hat die WikiPedia diese Marktmacht? Nein. Kaum jemand wird sich einen Nutzeraccount bei einem undurchsichtigen Zahlsystem zulegen (bei dem man ganz sicher auch noch Geld auf einem Sammelkonto hinterlegen muss) nur um eine Spende durchzuführen. Dementsprechend kann WikiMedia Deutschland e.V. oder WikiMedia Foundation lediglich über das Umsatzvolumen argumentieren ... und selbst 10% wären verdammt viel Provision.
programmiertechnische Realisierung sein, der ist bei Firstgate auch ziemlich klein; die Umsetzung wäre in einer Viertelstunde realisiert. Ob sie bei Paypal einfacher ist, weiß ich nicht.
Bei PayPal wird einfach ein Link geschickt, der auf die entsprechende PayPal-Adresse verweist. Man landet in einem Eingabeformulart, welches noch die Höhe der Summe sowie den Verwendungszweck entgegen nimmt und fertig. Alles unter der Voraussetzung, dass der Nutzer schon nen Account hat ... aber das ist bei First-Gate ja auch so. Nur dass eher jemand nen PayPal-Account hat als einen First-Gate Account - es sind einfach mehr eBay-Nutzer als Spiegel-Online-Leser vorhanden.
Thomas7
CU/2 Hartwin
harko schrieb:
[...] Bei PayPal wird einfach ein Link geschickt, der auf die entsprechende PayPal-Adresse verweist. [...]
Hallo,
ich habe auch schon per PayPal gespendet, bin aber letztlich nicht wirklich begeistert. Ich habe insgesamt 2x gespendet, 1x WIKIMEDIA, das ging so weit ganz glatt über die Bühne, ex. Prozesskostenbeihilfe emule, die wollten mir unverbrauchtes Geld zurückschicken, das klappte aber nicht wegen Mindermenge, hätte ich wieder neues schicken müssen usw. usw. usw. Dafür bekomme ich nun ständig teils echte, teils möglicherweise gefakete Statusberichte zu meinem PayPalkonto und dauernd sonstigen Schnorkes, gegen den ich mich nur schwer wehren kann. So richtig praktisch ist das für Leute, die das nur selten nutzen, m.E. auch nicht. So gesehen ist die Suche nach Alternativen schon nicht schlecht. Nach wie vor fände ich eine Lösung, bei der interessierte dem Verein etwas per normaler Überweisung spenden (meinetwegen irgendwie Zweckgebunden) und der das Geld dann weiter an die Foundation spendet am praktischsten. Ein Gyroskonto hat nun wirklich fast jeder, und eine Überweisung ist Alltagsgeschäft und kostet nicht viel. Es gab da aber wohl bisher immer irgendwelche Hindernisse, die diese einfache Lösung unmöglich machten. Vielleicht würde es sich lohnen, da noch mal einen Hebel anzusetzen und die Hindernisse wegzuräumen.
Rainer
Rainer Bielefeld schrieb:
Nach wie vor fände ich eine Lösung, bei der interessierte dem Verein etwas per normaler Überweisung spenden (meinetwegen irgendwie Zweckgebunden) und der das Geld dann weiter an die Foundation spendet am praktischsten. Ein Gyroskonto hat nun wirklich fast jeder, und eine Überweisung ist Alltagsgeschäft und kostet nicht viel. Es gab da aber wohl bisher immer irgendwelche Hindernisse, die diese einfache Lösung unmöglich machten. Vielleicht würde es sich lohnen, da noch mal einen Hebel anzusetzen und die Hindernisse wegzuräumen.
Ich würde das BFS-Net.Tool [1] der Bank für Sozialwirtschaft vorschlagen. Da das Konto des Vereins sowieso bei dieser Bank ist bietet es sich doch an. Ich glaube das wurde im Rahmen der Vereinsgründung schonmal vorgeschlagen.
[1] http://www.sozialbank.de/finale/inhalt/banklei/banklei29812.shtml
Daniel
On Tuesday, February 08, 2005 6:52 PM Daniel Beyer daniel@beyernet.de wrote:
Ich würde das BFS-Net.Tool [1] der Bank für Sozialwirtschaft vorschlagen. Da das Konto des Vereins sowieso bei dieser Bank ist bietet es sich doch an. Ich glaube das wurde im Rahmen der Vereinsgründung schonmal vorgeschlagen.
Das Tool wird hoffentlich bald eingesetzt werden können. Bisher scheitere dies daran, dass wir keinen Webspace mit SSL-Zertifikat hatten. SSL erschien uns allerdings absolut zwingend, um guten Gewissens ein Formular zur Übermittlung von Bankverbindungen anbieten zu können. Aktuell also bitte per Überweisung - hatte ich schon die Seite mit unserer Bankverbindung erwähnt? http://www.wikimedia.de/spenden.html ;-) - in wenigen Wochen dann hoffentlich auch per Webformular und anschließendem Einzug per Lastschrift.
Viele Grüße Arne -- http://recentchanges.de
On Tuesday, February 08, 2005 6:05 PM Rainer Bielefeld RainerBielefeldNG@BielefeldUndBuss.de wrote:
Ein Gyroskonto hat nun wirklich fast jeder, und eine Überweisung ist Alltagsgeschäft und kostet nicht viel. Es gab da aber wohl bisher immer irgendwelche Hindernisse, die diese einfache Lösung unmöglich machten. Vielleicht würde es sich lohnen, da noch mal einen Hebel anzusetzen und die Hindernisse wegzuräumen.
Ernsthafte Hindernisse kenne ich keine, wenn man mal von den nötigen Steuerberater-Konsultationen im Vorfeld von Auslandstransfers absieht.
Der Verein Wikimedia Deutschland e.V. nimmt jederzeit gerne Spenden per Überweisung entgegen: http://www.wikimedia.de/spenden.html
Und wie bereits erwähnt, darf er im Gegensatz zur Wikimedia Foundation sogar Zuwendungsbestätigungen ausstellen. Man kann Spenden also von der Steuer absetzen (sofern man Steuern zu zahlen hat). Die Spenden dienen, genau wie die Spenden an die Wikimedia Foundation, der gemeinsamen Sache und werden im Sinne der Satzung zur Förderung der verschiedenen Wikimedia-Projekte ausgegeben.
Viele Grüße Arne -- http://recentchanges.de