wenn soviele benutzer das vorgehen der wmf uncool finden, und ein verein oder stiftung sich nicht so exponieren sollten, wäre es schon möglich genau das auszudrücken. wer immer das auch im rahmen seiner übertragenen aufgabe machen kann.
rupert Am 25.08.2014 15:16 schrieb "Martin Kraft" martin.kraft@gmx.de:
Was bitte soll solch eine Stellungnahme des Vereins denn bringen? Egal auf welche Seite sich „der Verein“ (wer auch immer das in diesem Fall ist) hier offiziell positioniert, er kann doch eigentlich nur verlieren:
- Entweder stellt er sich offen gegen die WMF (von deren Mitteln er
weitgehend abhängig ist)
- oder aber er stößt den lautstarken Teil der Community vor den Kopf (die
alles andere als eine solche Konfrontation als Verrat begreifen würde)
Und wer sollte so eine Stellungnahme denn verfassen? Der Vorstand, das Präsidium oder gleich eine Mitgliederversammlung?! Ist dieser jemand (ob der Tatsache, dass es zu diesem Thema keine Beschlusslage gibt) überhaupt befugt dazu? Fällt das (wie Marcus schon richtig anmerkt) überhaupt in den Kompentenzbereich des Vereins?
Nein, jede offizielle parteinehmende Stellungnahme des Vereins wäre in der aktuellen Situation kontraproduktiv und würde so oder so nur einer weiteren Polarisierung in die Karten spielen. Der Verein tut gut daran (in Form seiner Mitglieder) hier nur im informellen Rahmen und idealerweise ausgleichend zu wirken.
// Martin
Am 24.08.2014 17:09, schrieb Mathias Schindler:
Aus der Sicht eines Vereinsmitgliedes kann ich dazu sagen, dass sich *der Verein* zu allen möglichen Themen äußern könnte, beispielsweise durch die Mitgliederversammlung oder durch die gewählten Organe des Vereins. Der restliche Teil der Mail des an Meinung nicht armen Marcus geht auch richtigerweise nicht auf die Frage des Mandats ein, sondern listet Gründe auf, warum *der Verein* sich überlegen sollte, sein Recht durch eine Stellungnahme wahrzunehmen. Ich habe die Mail von Steinsplitter auch nicht so verstanden, dass der Verein im Namen Dritter handeln sollte :)
Mathias
Am 24. August 2014 15:28 schrieb Marcus Cyron <marcus.cyron@wikimedia.de
:
WMDE hat dazu gar kein Mandat. Ebenso wie die WMF sagt WMDE zurecht, daß es sich aus Internern des Projektes heraus hält. Nur weil die WMF diese Position unrechtmäßiger weise aufgibt, braucht WMDE das nicht zu tun. Was sollen sie auch tun? Sich zwischen die Stühle setzen?
Grüße
Marcus
Am 24.08.2014 12:39, schrieb Steinsplitter Wiki:
Hallo,
Nach Wochen von Drama wäre es nun an der Zeit für WMDE (und auch WMAT, WMCH) Stellung bezüglich Superprotect & Co. zu beziehen und die Interessen der deutschsprachigen Community gegenüber der Wikimedia Foundation zu vertreten.
Links: https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia_Diskussion:Kurier#Superprotect
https://meta.wikimedia.org/wiki/Letter_to_Wikimedia_ Foundation:_Superprotect_and_Media_Viewer
LG Steinsplitter
https://meta.wikimedia.org/wiki/User:Steinsplitter
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