Hallo!
Am Freitag, 14. Oktober 2005 13:01 schrieb P. Birken:
On 10/14/05, EikeSauer@t-online.de EikeSauer@t-online.de wrote:
Am Freitag, 14. Oktober 2005 10:01 schrieb P. Birken:
Laut verbreiteten Philosophien kann kein Mensch irgendetwas 100%ig wissen (außer vielleicht "Ich denke, also bin ich." - und selbst da ist sich Popper nicht sicher).
Ich hatte schon so eine Ahnung dass so etwas kommen wuerde. Wenn Du der Meinung bist, dass es egal ist, was wir in die Wikipedia schreiben, dann bist Du damit goldrichtig.
Es ist mir ein Rätsel, wie das eine aus dem anderen folgen sollte.
Verzeih, ich war davon ausgegangen, dass Du etwas zum Thema Quellen und Wikipedia sagen wolltest. Wenn ich damit falsch lag, tut es mir leid.
Das hab ich auch getan. Nur deine Folgerung ist unzulässig.
Daraus, dass wir Menschen(*) keine 100%ige Gewissheit erlangen können, schließe ich nicht und solltest du nicht schließen, dass wir uns nicht bemühen könnten und sollten, Ungewissheiten zu minimieren.
Wenn man diese Voraussetzung akzeptiert hat, kann man realistisch über die eigenen Möglichkeiten urteilen. So à la "Ich weiß es nicht 100%ig (weil niemand irgendetwas 100%ig weiß), aber ich habe - es im Brockhaus so gelesen, so ungefähr verstanden, und wollte auch mal was in der Wikipedia schreiben. - es gestern der Kneipe gehört, und Kalle war sich ganz sicher. - es in Niels Bohrs Biographie gelesen. - beim dänischen Fußballverband angerufen und mit der Sekretärin des Kassenwarts gesprochen.
Und dann kann man sich auf solider Basis Gedanken machen, was davon reicht und was nicht.
Am Freitag, 14. Oktober 2005 13:07 schrieb P. Birken:
Vielleicht gibts zwischen diesen Vorgehensweisen gewisse Unterschiede? Die eine fuehrt dazu, dass eine serioese Enzyklopaedie entsteht und die andere fuehrt eben zu Halbwissen und Falschinformationen.
Eben. Das Gegenteil hab ich nicht geschrieben und nicht gemeint.
Ciao, Eike
(*) das mein ich nicht theologisch, auch wenn's so klingt. :o)