Agon S. Buchholz schrieb:
Folgende Positionen haben sich dazu herauskristallisiert:
- Pragmatisch die Grenzen ausloten: Keine plakativen Positionen
Das Wort "ausloten" wurde ich selbst nicht verwenden, denn ich denke es gibt im Urheberrecht keine scharfe Grenzen die man "finden" kann. Eher kann man sie "abstecken" oder sogar "ausdehnen". Aber man macht dies für einen Zweck: Um mehr wissen an mehr Leser zu bringen, nicht um Ärger zu verursachen. Das heisst: Institutionen wie BSB und GDZ (Göttingen) sind nicht unsere Feinde. Sie arbeiten für ihre Zwecke und wir für unsere. BSB will z.B. besser als andere deutsche Staatsbibliotheken sein, und hat damit gut gelungen -- wir reden ja hier nie über Hessen, Thüringen, oder Mecklenburg. Wenn die Zwecke manchmal zusammenfallen, desto besser! Aber das können und sollen wir nicht voraussetzen. Wenn wir davon bewusst sind, ist es sehr gut. Dann verstehen wir besser die Arbeit von Leute wie Christian Aschoff zu schätzen.