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Am Freitag, 14. Oktober 2005 11:33 schrieb Ulrich Fuchs:
Ich kann viele Quellen (Primär- und Sekundärquellen) lesen, lernen, und nach langer Zeit des Lesens und Lernens und zu-Verstehen-Versuchens in Form eines Enzyklopädieartikels das referieren und zusammenfassen, was ich glaube, vom Thema und dem Diskurs um ein Thema verstanden zu haben. Dann kann ich mich selbstverständlich immer noch irren, ich kann noch immer falschen Quellen aufgesessen sein, aber die Gefahr dafür ist relativ klein.
So klingt das schon ganz anders...
Man darf sich bei all dem eben nicht der Illusion hingeben, man könnte 100%ige Sicherheit erreichen. Dass man "selbst- verständlich immer noch irren" kann, wie du schreibst, ist eben auch hier auf der ML nicht jedem (weiß grad nicht mehr, von wem es kam) klar.
Erst, wenn man das erkannt hat, kann man sich darüber verständigen, wieviel Minimierung der Unsicherheit man anstrebt.
Ciao, Eike