Stefan Kühn wrote:
Ich habe damit jetzt eine Liste mit ca 10000 Personennamen aus der Wikipedia. (auch fikitve Personen wie James Bond, die man aber noch elliminieren kann). Sie Liste nutze ich jetzt für die Einsortierung in Kategorie:Mann und Kategorie:Frau. Dadurch können wir jederzeit zumindestens von diesem Bereich genaue Zahlen ohne Bot etc. haben. (Man muss nur noch die Doppelung von Leute raussortieren, die bei Mann und Frau einsortiert sind. Z.B. [[David Reimer]].)
Das heisst, dass rund 8% der Artikel einer Personenkategorie angehören und von einer Person handeln. Wieviele Artikel keiner Personenkategorie angehören und von einer Person handeln wissen wir damit leider noch nicht.
Wir bräuchten eigentlich eine Seite "Artikel, die noch keine Kategorie haben". Denn alle Artikel sollten mindestens einer Kategorie zugeordnet werden.
Nö. Ich schmeisse regelmäßig irgendwelche unsinnigen Kategorien, die jemand meinte an einen Artikel dranpappen zu müssen wieder raus. Ab und zu begegnet mir auch mal eine schlüssige Kategorie, aber viel zu oft scheint das Kategoriesieren einen reinen Selbstzweck zu verfolgen. Das ist ja noch schlimmer als der Blick auf den Artikelzähler anstatt bestehende Artikel zu verbessern. Von den ganzen Inkonsistenzen und Schlampereien ganz zu schweigen.
Ich will hoffen, dass das nicht als Sabotage missverstanden werden kann. Aber generell sollte man schon jeden Artikel Kategorie zuordnen.
Ok, bis auf Artikel, die keine sind (Begriffsklärungsseiten, Redirects, Listen, Portale...) ist es schon ok, wenn jeder Artikel mindestens einer Kategorie angehört. Wenn die Kategorie überzeugend ist.
Wenn man keine Ahnung von einem Thema hat, schmeißt man es einfach in die entsprechende Hauptkategorie. Also wenn ich auf eine Krankheit stoße, dann bekommt die in die Kategorie:Medizin.
Abgesehen davon, dass es Auslegungssache ist, wass eine Hauptkategorie ist, ist diese Regel empfehlenswert.
Die Fachkräfte sollen dann die Feinkategoriesierung vornehmen.
Und das sieht dann so aus, dass selbsternannte Fachkräfte die Artikel in irgendwelche selbstausgedachten Spezialkategorien stecken, die völlig inkonsistent zu anderen Kategorien sind. In diesem Fall schmeisse ich die Kategorien lieber raus.
Vorteil dieser Praxis: Vergessene Artikel oder den Fachkräften unbekannte Neuartikel werden von ihnen jetzt schneller erkannt und können mit den anderen Artikel abgeglichen, bearbeitet und korrekt kategorisiert werden.
Vorteil von Kategorien ist also, dass damit Artikel korrekt kategoriesiert werden können? Das meinte ich mit Kategorien als Selbstzweck. Für den Abgleich von Artikeln sind normale Wikilinks und die Funktion "Was zeigt hierhin?" viel besser geeignet, da so viel mehr Beziehungsarten als "ist-eingeordnet-in-Kategorie" berücksichtigt werden können.
Im Zweifelsfall lösche ich die Kategorie eines Artikel eben einfach. Das sehe ich nicht als Sabotage, sondern als Beitrag zur Qualitätssicherung.
Gruss, Jakob