Hi,
um das dann doch noch zu kommentieren:
Am 8. Juli 2008 13:44 schrieb Henriette Fiebig henriette.fiebig@snafu.de:
Der Verein hatte zu der Zeit 11 Entscheider: den GF und 10 Vorstandsmitglieder. Ich habe nur Dich, Mathias und sebmol als aktiv in der WP-Bertelsmann-Diskussion wahrgenommen und Arne hat sich wohl auch 1- oder 2-mal zu der Sache geäußert: Wo waren die anderen 7 Vorstandsmitglieder? Haben die keine Meinung dazu? Sind die nicht einverstanden gewesen und mußten Schweigen?
Den letzten Satz überlese ich mal, da ich mir trotz viel AGF beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass du ihn ernsthaft in Betracht ziehst.
Aber zu den anderen Punkten: Wenn sich in ein Thema von einer aus 11 Personen bestehenden Gruppe, die genauso wie du, ich und Wikipedianer xyz zeitlich gebunden sind und sowohl im Privat-, Berufs- und Wikipedia-Leben einer Vielzahl von Aktivitäten und Projekten nachgehen, nahezu die Hälfte einbringt (nach meiner Erinnerung waren es deutlich mehr), so empfinde ich dass in Anbetracht aller anstehenden Arbeit *nicht* als zu wenig. Besonders dann nicht, wenn diese Personen eine Sicht der Dinge vertreten, die ich teile und eine reine Dopplung der Aussagen dann auch wenig weiterhilft.
So ist mir persönlich ist in einer deiner letzten Mails eine Sache extrem übel aufgestossen - deine Aussage, dass die Aussenkommunikation sich nicht gebessert hätte. Darüber habe ich mich so aufgeregt, dass ich das nicht im Raum stehen lassen wollte. Nun habe ich momentan allerdings sowohl privat, als auch beruflich sehr viel um die Ohren, so dass ich bisher nicht über eine Markierung deiner Mail und einem Mini-Antwort-Entwurf hinausgekommen bin, bevor Frank seine Antwort verfasst hat, die genau das ausdrückt, was ich loswerden wollte. Damit ist für mich eine weitere Mail aus meiner Feder nicht mehr notwendig. Und ein "Ja, finde ich auch" drunter zu schreiben, ist auch wenig sinnvoll.
Konkret hatte ich bei der Bertelsmann-Diskussion nicht den Eindruck, dass sie - wie auch immer - "besser" verlaufen wäre, wenn sich weitere Vorstandsmitglieder in die Diskussion eingeschaltet hätten. Eine pro-aktivere Information in diesem Fall wäre *mit Sicherheit* besser gewesen und natürlich haben wir da auch Fehler gemacht. (Sie fiel zum einen wegen der Stabilen Versionen etwas unter den Tisch und ich für mich muss sagen, dass ich im Vorfeld aufgrund der vorherigen Projekte nie damit gerechnet hätte, dass der Einbänder solche Wellen schlägt und von einigen/vielen (?) Personen negativ gesehen wird. Da mag man mir Naivität vorwerfen, aber das ist im Nachhinein immer einfach.)
Kannten die keine Details und konnten überhaupt nichts zu der Sache sagen?
In Detailfragen ist das natürlich so.
Logo-Vertrag. Ist das wirklich so ein großes Geschäftsgeheimnis, daß man erst dann mit der Antwort rausrücken kann, wenn schon fünf Leute in der Diskussion zu hyperventilieren beginnen?
Wobei - wie du zugeben musst - das Problem *auch* darin besteht, dass oft schon nach zwei Stunden hyperventiliert wird.
Das ist genau DAS, was ich mit „schlechter Kommunikation" meine. Nicht irgendwelche Newsletter und Blogs für Vereinsmitglieder (die hier eh nicht interessieren, weil es hier vor allem um Nicht- Vereinsmitglieder geht).
Ich hab' jetzt keine Statistik, wieviele Nicht-Vereinsmitglieder diese beiden Veröffentlichungen lesen, aber es dürften doch so einige sein. Und das ist ja auch durchaus so gewollt.
Und übrigens darauf hinweist, daß die Debatte mittlerweile auf beiden Seiten mit einem wohl unguten Maß an Emotionalität geführt wird.
Ja, damit hast du wohl recht. Aus dem Grund bin ich jetzt auch ganz ruhig und besorg' mir ein Eis.
Noch einmal als Mini-Fazit aus meiner Sicht: Wir haben gerade bei der Kommunikation über den Einbänder Fehler gemacht - und lernen daraus für die Zukunft. Aber niemand, der die letzten Jahre grob verfolgt hat, wird ernsthaft behaupten wollen, dass sich die Kommunikation, Transparenz und Professionalität nicht deutlich verbessert hat.
Tschüss, Tim.