Robert Huber schrieb:
Das ist gar nicht nötig, wenn sich die "Keyplayer", z. B. der Vorstand stringent auf eine Diskussion im Forum beschränken. Dann kann sicher jeder allüberall diskutieren. Wenn er eine Info vom Vorstand erwartet, wird er das Forum nutzen müssen. Da ich persönlich noch nirgends gute Erfahrungen mit Mailinglisten als Diskussionsmedium gemacht habe (zumindest nicht, wenn auf der Liste mehr als eine handvoll Teilnehmer drauf sind), fände ich so eine "Regulierung" auch als zumutbar.
Gruß Robert
Wie soll das funktionieren? Es werden bereits jetzt Anfragen auf der Diskussionsseite des Vereinsvorsitzenden gestellt, es werden Themen des Vereins auf der Diskussionsseite des Kuriers und an anderen Orten diskutiert.
Sollen diejenigen dort dann lapidar mit: "Geh' ins Forum" abgespeist werden? So eine Vorgehensweise würde nicht nur viele brüskieren, sondern auch dazu beitragen, dass das Misstrauen gegen den Verein bzw. den Vorstand noch wächst.
Der Vorteil der bisherigen Kommunikation ist ja, dass ich ohne große Hürden mit dem Vorstand bzw. dem Verein kommunizieren kann.
Der Verein Wikimedia Deutschland ist nicht mit einem Sportverein zu vergleichen. Bei einem Sportverein kann man in der Regel nur mittrainieren, wenn man Vereinsmitglied ist. Der WMD nimmt jedoch eine Aufgabe wahr, die auch dem einfachen Autor in der Wikipedia und den anderen Projekten berührt. Somit ist er eher eine Interessenvertretung als ein Fanclub. Nicht jeder dessen Interessen vertreten werden, muss Mitglied in dieser Vertretung sein.
Deshalb ist es wichtig, dass eben nicht nur auf einem Wege kommuniziert wird.
Ja eine Mailingliste hat auch Nachteile. Wenn man nicht das richtige Mailprogramm hat oder die Liste als Newsgroup nutzt, bekommt man halt viele E-Mails. Dies macht die ganze Diskussion vielfach unübersichtlich.
Aber auch ein Forum hat viele Nachteile. So verlangt ein solches Forum, vor allem wenn es sich noch um einen nichtöffentlichen Bereich handelt eine straffe Administration. Ansonsten können schnell mal Diskussionen vom Thema abweichen oder die üblichen zwischenmenschlichen Probleme greifen um sich.
Gruß Liesel
Hallo Zusammen,
Robert Huber schrieb:
Da ich persönlich noch nirgends gute Erfahrungen mit Mailinglisten als Diskussionsmedium gemacht habe (zumindest nicht, wenn auf der Liste mehr
als
eine handvoll Teilnehmer drauf sind), fände ich so eine "Regulierung"
auch
als zumutbar.
Gruß Robert
Mailinglisten wie diese haben eben auch den Nachteil, dass nicht alle Vereinmitglieder angeschlossen sind. Als WP'Ler kann ich durchaus die Listen finden und mich anmelden. Ich gehe zur Zeit (auch aufgrund der lediglich ca. 130 Bubberl von Vereinsmitgliedern in der WP und den Rückmeldungen auf dieser Liste davon aus, dass nicht jedes Vereinsmitglied diese Liste abonniert oder gar weiß dass es diese Liste gibt.
Mir sind MItglieder bekannt, die ein Bubberl auf ihren Seiten in der WP haben, aber die Mailingliste nicht bestellt haben oder aufgrund der als unzureichend empfundenen Kommunikation oder anderer Gründe die Liste irgendwann wieder abbestellt haben. Wie werden die denn erreicht ?
Eine Vereinskommunikation sollte doch ermöglichen, dass jedes Mitglied teilhaben kann. Wieviele Vereinsmitglieder erreicht man hier über die Liste und wieviele Nichtvereinsmitglieder sind überhaupt angemeldet ? Gibt es hierzu Erkenntnisse ?
Wiewiele MItglieder sind WP'ler oder in anderen Wikimediaprojekten tätig und können sich über WP überhaupt am Vereinsleben beteiligen ?
Kurz um, alles was hier in den letzten Tagen an Kontaktaufnahmeversuchen zwischen den Mitgliedern versucht wurde, kann effektiv (und mit einer Breitenwirkung zur Meinungsbildung) nur erfolgen, wenn sie vom Verein ausgeht, da dieser zur Zeit die Daten über die Mitglieder hat.
Eine Mitarbeiterin des Vereins hat sehr klar herausgestellt, dass aus ihrer Sicht eine Herausgabe unter keinen Umständen möglich ist. Leider hat sie auf die Frage, ob dieses eine offizielle Meinung des Vereins ist nicht beantwortet.
Ist das die Meinung der Geschäftsstelle ?
Wann findet die von Henriette angekündigte Umfrage statt?
Grüße, Nadine (Abena)
Mmh,
Mir sind MItglieder bekannt, die [..] die Mailingliste [..] aufgrund der als unzureichend empfundenen Kommunikation [..] irgendwann wieder abbestellt haben. Wie werden die denn erreicht ?
klingt ein wenig so, wie eine Beschwerde eines Menschen, der seinen Briefkasten wegen Werbung zuschweisst und sich dann darüber aufregt, dass keine Post mehr kommt ...
A.
Hallo Nadine
Eine Mitarbeiterin des Vereins hat sehr klar herausgestellt, dass aus ihrer Sicht eine Herausgabe unter keinen Umständen möglich ist. Leider hat sie auf die Frage, ob dieses eine offizielle Meinung des Vereins ist nicht beantwortet.
Kein Mitarbeiter des Vereins hat gesagt, dass eine Herausgabe von Mitgliedsdaten unter keinen Umständen möglich ist. Dies würde auch der geltenden Rechtslage widersprechen und eine solche Aussage, so es sie denn gegeben hätte, wäre natürlich inhaltlich falsch.
"Eine Mitarbeiterin des Vereins" (die übrigens Henriette heisst) hat in ihrem Beitrag völlig richtig festgestellt, dass die Frage, ob und unter welchen Umständen und ggfls. wie man Mitgliedsdaten an andere Mitglieder rausgibt, nicht einfach zu beantworten ist. Dies ist völlig richtig und natürlich auch offizielle Position der Geschäftsstelle, inkl. des Geschäftsführers. Das berechtigte Interesse der Vereinsmitglieder auf Kommunikation untereinander kollidiert hier mit dem ebenso berechtigten Interesse der Vereinsmitglieder auf einen schonenden Umgang mit ihren persönlichen Daten. Wie wir dieses Problem lösen, weiss ich aktuell noch nicht. Die laufende Diskussion auf der Mailingliste verfolge ich da sehr genau und die dort gebrachten Argumente werden sicherlich die nächsten Schritte und die endgültige Entscheidung beeinflussen. (Davon völlig unabhängig ist das gesetzlich geregelte Recht der Mitglieder auf Einsicht in die Mitgliedsliste aus wichtigem Grund. Dieses Recht wird selbstverständlich von der Geschäftsstelle beachtet. Aber wenn ich Dich richtig verstanden habe, geht es Dir auch nicht um diesen Punkt, oder?)
Wann findet die von Henriette angekündigte Umfrage statt?
Die Umfrage wurde in der vorletzten Woche angekündigt, wenn ich mich nicht täusche. Wir sitzen hier in der Geschäftstelle nicht auf unseren Händen und warten darauf, dass uns endlich mal was einfällt, was man so den Tag über machen könnte. Die Umfrage steht auf der To-do-Liste, aber da steht auch die Umsetzung der strategischen Planung der nächsten fünf Jahre; die Herbstkampagne zur Einwerbung von Spendengeldern; die Fortführung des Projekts 50+; die Wahlprüfsteine; Unterstützunganfragen anderer Wiki-Projekte und Initiativen; Bestellung neuer Hardware; Verträge für die Softwareprojekte; Planungen zur Bundestagswahl; eine Kooperationsanfrage einer größeren Bildungsinitative; technische Fragen der Webseite; ein halbes dutzend Anfragen und Klagedrohungen von Anwälten; die Zedler-Medaille; die neue Ausgabe der Wikimedia; die reguläre Buchhaltung; die Pflege unserer Mitgliedsdaten; die Featurebox; eine große Chance zur Digitalisierung von Inhalten; die Wirtschaftsplanung für das vierte Quartal; das NAWARO-Projekt; und das sind nur die Sachen, die mir sofort einfallen, ohne das ich tatsächlich auf die To-do-Liste der Geschäftsstelle geguckt habe.... Ich sage das auch nicht, um Mitleid für die Geschäftsstelle zu bekommen, mir macht meine Arbeit sehr viel Spaß und die Mitarbeiter der Geschäftsstelle sind hoch motiviert und engagiert. Aber es ist so, das wir wirklich hart und viel arbeiten und daher nicht jede gute Idee und nicht jede Anfrage innerhalb von einigen Tagen umsetzen können.
Weiterhin hattest Du in Deinem Mailinglist-Posting vom 14. September (14:43 Uhr) eine Reihe von Fragen gestellt, die direkt das Vereinsrecht und andere Rechtsgebiete betreffen. Ich bitte um Verständniss, dass ich diese Fragen nicht ohne anwaltliche Hilfe beantworten kann und werde. Die Feinheiten des Vereinsrechts und des Bundesdatenschutzgesetzes sind nicht mein Fachgebiet. Und das dauert etwas, daher wird es diese Woche keine Antwort mehr auf die Punkte gegeben.
Grüße, Nadine (Abena)
Viele Grüße,
Pavel
Hallo Pavel,
Eine Mitarbeiterin des Vereins hat sehr klar herausgestellt, dass aus
ihrer Sicht eine Herausgabe unter keinen Umständen möglich ist. Leider hat sie auf die Frage, ob dieses eine offizielle Meinung des Vereins ist nicht beantwortet.
Kein Mitarbeiter des Vereins hat gesagt, dass eine Herausgabe von Mitgliedsdaten unter keinen Umständen möglich ist. Dies würde auch der geltenden Rechtslage widersprechen und eine solche Aussage, so es sie denn gegeben hätte, wäre natürlich inhaltlich falsch.
Na dann war die Mail vom 11.09.09 um 18:07 von Henriette Fiebig doch nur eine private Aussage:
Henriette Fiebig:
- Eine Art „Zwangsouting“ kommt natürlich nicht in Frage: Ungefragt
die Mitgliedsdaten (sowas wie Name, Anschrift und Mailadresse) an alle anderen verteilen geht gar nicht.
Dank für die hilfreiche Klarstellung und die umfangreichen Infos zur Arbeit der Geschäftsstelle. Ich freue mich schon schon auf die spannenden Infos am kommenden Wochenende zur Vorstandsarbeit und die weiteren Berichte der geschäftigen Geschäftsstelle. Vielen Dank, dass du dir bei all diesen Aufgaben die Zeit für die Information/Kommunikation nimmst. Das kommt an.
Grüße, Nadine (Abena)
Nadine schrieb:
- Eine Art „Zwangsouting“ kommt natürlich nicht in Frage: Ungefragt
die Mitgliedsdaten (sowas wie Name, Anschrift und Mailadresse) an alle anderen verteilen geht gar nicht. Dank für die hilfreiche Klarstellung und die umfangreichen Infos zur Arbeit der Geschäftsstelle. Ich freue mich schon schon auf die spannenden Infos am kommenden Wochenende zur Vorstandsarbeit und die weiteren Berichte der geschäftigen Geschäftsstelle. Vielen Dank, dass du dir bei all diesen Aufgaben die Zeit für die Information/Kommunikation nimmst. Das kommt an.
In diesem Zusammenhang ist es auch notwendig zu wissen, welche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle Mitglieder im Verein sind bzw. es nicht sind, aber mit vertraulichen Vereinsdaten wie Mitgliederlisten umgehen bzw. Zugang dazu haben.
Mit freundlichen Grüßen Tom
Thomas Gries schrieb:
Nadine schrieb:
- Eine Art „Zwangsouting“ kommt natürlich nicht in Frage: Ungefragt
die Mitgliedsdaten (sowas wie Name, Anschrift und Mailadresse) an alle anderen verteilen geht gar nicht. Dank für die hilfreiche Klarstellung und die umfangreichen Infos zur Arbeit der Geschäftsstelle. Ich freue mich schon schon auf die spannenden Infos am kommenden Wochenende zur Vorstandsarbeit und die weiteren Berichte der geschäftigen Geschäftsstelle. Vielen Dank, dass du dir bei all diesen Aufgaben die Zeit für die Information/Kommunikation nimmst. Das kommt an.
In diesem Zusammenhang ist es auch notwendig zu wissen, welche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle Mitglieder im Verein sind bzw. es nicht sind, aber mit vertraulichen Vereinsdaten wie Mitgliederlisten umgehen bzw. Zugang dazu haben.
Inwiefern ist das notwendig? Ich verstehe den Zusammenhang nicht zwischen Mitarbeiter und Mitglied.
Raymond.
Hallo Liesel,
ich hatte mich ganz eindeutig auf Diskussion bezogen. Wieso Du daraus ableitest, dass jemand keine Antwort auf eine Mail bekommt, weiß ich nicht.
Natürlich hat eine Mailingliste auch Vorteile. Meine Erfahrungen zeigen halt, dass sie für eine große Anzahl Mitglieder zur Diskussion nicht geeignet sind.
Vielleicht wäre es am einfachsten, zwei Mailinglisten einzurichten: Eine zur Info, eine zur Diskussion. Das gibt es in anderen bundesweiten Verbänden auch, und funktioniert dort ganz gut (ok, manchmal muss der Postmaster eine kleine Erinnerungsmail beisteuern).
Und wieso zwischenmenschliche Probleme am Mailclient größer oder kleiner sein sollten als am Newsclient erschließt sich mir auch nicht wirklich ...
Gruß Robert
-----Ursprüngliche Nachricht----- Von: vereinde-l-bounces@lists.wikimedia.org [mailto:vereinde-l-bounces@lists.wikimedia.org] Im Auftrag von Liesel Gesendet: Donnerstag, 17. September 2009 08:24 An: vereinde-l@lists.wikimedia.org Betreff: Re: [VereinDE-l] (kein Betreff)
Wie soll das funktionieren? Es werden bereits jetzt Anfragen auf der Diskussionsseite des Vereinsvorsitzenden gestellt, es werden Themen des Vereins auf der Diskussionsseite des Kuriers und an anderen Orten diskutiert.
Sollen diejenigen dort dann lapidar mit: "Geh' ins Forum" abgespeist werden? So eine Vorgehensweise würde nicht nur viele brüskieren, sondern auch dazu beitragen, dass das Misstrauen gegen den Verein bzw. den Vorstand noch wächst.
Der Vorteil der bisherigen Kommunikation ist ja, dass ich ohne große Hürden mit dem Vorstand bzw. dem Verein kommunizieren kann.
Der Verein Wikimedia Deutschland ist nicht mit einem Sportverein zu vergleichen. Bei einem Sportverein kann man in der Regel nur mittrainieren, wenn man Vereinsmitglied ist. Der WMD nimmt jedoch eine Aufgabe wahr, die auch dem einfachen Autor in der Wikipedia und den anderen Projekten berührt. Somit ist er eher eine Interessenvertretung als ein Fanclub. Nicht jeder dessen Interessen vertreten werden, muss Mitglied in dieser Vertretung sein.
Deshalb ist es wichtig, dass eben nicht nur auf einem Wege kommuniziert wird.
Ja eine Mailingliste hat auch Nachteile. Wenn man nicht das richtige Mailprogramm hat oder die Liste als Newsgroup nutzt, bekommt man halt viele E-Mails. Dies macht die ganze Diskussion vielfach unübersichtlich.
Aber auch ein Forum hat viele Nachteile. So verlangt ein solches Forum, vor allem wenn es sich noch um einen nichtöffentlichen Bereich handelt eine straffe Administration. Ansonsten können schnell mal Diskussionen vom Thema abweichen oder die üblichen zwischenmenschlichen Probleme greifen um sich.
Gruß Liesel
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