Hallo Sebastian,
Nun, dies stimmt nicht. Die Briefumschläge waren alle bis auf einen ungeöffnet. Trotz der vorherigen Instruktion hat einer der Werkstudenten einen Briefwahlumschlag versehentlich geöffnet, der dann umgehend mit Tesafilm geschlossen wurde. Das geschah in der Anwesenheit von zwei Zeugen. Die Wahlkommission konnte also erkennen, dass ein Umschlag geöffnet wurde, der Inhalt war aber niemanden bekannt.
Danke für die Aufklärung und entschuldige bitte, dass ich diese nachweislich falsche Geschichte hier öffentlich gemacht habe. Wie Nadine schon andeutet, kursiert sie offenbar seit einiger Zeit unter den Mitgliedern, auch ich wurde von weiteren Personen darauf angesprochen. Immerhin konnte die Angelegenheit nun auf ihren Kern zurückgeführt und damit aus der Welt geschafft werden.
Nach Rücksprache mit Henriette werden wir dieses Jahr die Methodik wie bei der Bundestagswahl verwenden. Das heißt, jeder bekommt einen kleinen Stimmzettelumschlag und einen großen Rücksendeumschlag. Auf dem kleinen Umschlag steht deutlich der Hinweis "Stimmzettel - Nicht vor der Mitgliederversammlung öffnen". Auf dem großen steht nur die Anschrift des Vereins. Damit sollte die Wahrscheinlichkeit, dass Stimmzettel unabsichtlich vor der MV geöffnet werden, auf ein Minimum reduziert werden.
Das klingt sehr gut. Bei der Briefwahl für den Bundestag musste ich meinen Wahlschein gemeinsam mit dem kleineren Umschlag in den größeren stecken. So wird unter anderem verhindert, dass nachproduzierte Stimmzettel eingesandt werden können. Handhaben wir dies ebenso?
Viele Grüße Kurt